Polstermöbelreinigung nach Babyattentat


Tatort: 1020 Wien; Taborstrasse
Täter: Moritz (Alter 1/2 Jahr bis 3 Jahre)
Opfer: Candy Ecksofa Broadway

Anruf am 25. März 2014, 14Uhr 33. Eine aufgebrachte Frauenstimme. Jung! Das Kind – ihr Baby hat soeben Babyöl auf die funkel – niegel – nagelel – neue Sitzgarnitur geschüttet.


„Kein Problem", sagte ich, „da sind wir schon mit schlimmeren fertig geworden."
Der vorgeschlagene Termin wurde um drei Tage vorverschoben: Gefahr in Verzug (was auch immer damit gemeint sein könnte.)
Tags darauf wurde mir erklärt, dass versucht wurde das Babyöl mit Speisestärke (glutenfrei – so das Etikett) zu binden. Darum die dicke weiße Schicht auf der Armlehne.
„Kein Problem", sagte ich, „da sind wir schon mit schlimmeren fertig geworden."
Ich begann damit das Problem zu lösen. Doch...doch: dieses Problem löste sich nicht. Speisestärke und Babyöl – nicht lösbar – unfassbar!
Doch dann, dann...dann wurde mir eine kleine Dose in die Hand gedrückt: „Babycreme – schützt vor Wundwerden im Windelbereich und in den Hautfalten" Das war es also – eine dicke, schwere Fettcreme gründlich in das Polstermöbel einmassiert.
Das war es also, das Problem! Das Problem! Das Problem! Meine fleißigen Mikroorganismen, die so wirklich jeden Schmutz lösen können, gaben w.o. – gaben einfach auf!
Also verlangte ich nach einem Geschirrspülmittel. Ja nach einem Geschirrspülmittel! Ein hervorragender Fettentferner – und: das Problem begann sich zu lösen. Langsam, sehr langsam – aber sicher. Das Candy Ecksofa Broadway sah nun wieder funkel - niegel - nagel - neu aus.
Übrigens: der (Übel)Täter hat sich während der ganzen Zeit nicht blicken lassen (vielleicht hat er sein Babycreme – Experiment auf dem Teppich wiederholt.)
„Kein Problem", log ich beim Weggehen, „da sind wir schon mit schlimmeren fertig geworden." (Schlimmeres hat ich in Wahrheit noch nie auf Polstermöbel gesehen!)

Aus Jugendschutzgründen handelt es sich bei der Person auf dem Photo nicht um den Täter – es ist ein Babyphoto des Firmeninhabers – und seine Missetaten aus der Kinderzeit sind zwischenzeitlich verjährt.


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